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Ratgeber

Roaming außerhalb der EU: Wo es teuer wird — und wie Sie sparen

In der EU surfen Sie meist zu Inlandspreisen. In der Türkei, der Schweiz, Großbritannien, den USA oder Ägypten gilt das nicht. Ein Überblick.

Seit 2017 gilt in der EU „Roam like at home“: Innerhalb der EU sowie in Island, Norwegen und Liechtenstein surfen Sie mit einem deutschen Vertrag in der Regel zu denselben Konditionen wie zu Hause (mit Fair-Use-Grenzen). Außerhalb davon entscheidet Ihr Vertrag — und dort wird es oft teuer.

Beliebte Reiseziele ohne EU-Roaming

  • Türkei — beliebtes Urlaubsland, aber nicht in der EU.
  • Schweiz — mitten in Europa, aber kein EU-Mitglied.
  • Großbritannien — seit dem Brexit nicht mehr automatisch inklusive.
  • Ägypten, Marokko, Tunesien — klassische Pauschalziele.
  • USA, Kanada, Thailand, Japan und die meisten Fernreiseziele.

Woran Sie teure Rechnungen erkennen

Viele Anbieter schicken bei der Einreise eine SMS mit Preisen. Achten Sie auf Formulierungen wie „pro MB“, „Tagespass“ oder „Ländergruppe“. Wenn nichts davon im Vertrag inklusive ist, lohnt sich eine Reise-eSIM fast immer.

So sparen Sie

  • Datenroaming für die deutsche SIM vor der Reise ausschalten.
  • Reise-eSIM für das Zielland kaufen und vor Abflug installieren.
  • Anrufe über WhatsApp, Signal oder FaceTime führen.

Achtung auf Kreuzfahrten und Fähren: Auf See verbindet sich das Handy oft mit Schiffs- oder Satellitennetzen, die sehr teuer sind. Flugmodus oder WLAN des Schiffs nutzen.

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